
Ski und Snowboard Weekend im Hoch-Ybrig
30. Januar 2001
VAKI-Turnen in Samstagern
7. Februar 2001Roger Kälin
Jugendturnen des Turnverein Samstagern an der Turngala (27. Januar 2001)
2500 Zuschauerinnen und Zuschauer waren am Samstag in der ausverkauften Saalsporthalle Feuer und Flamme und spendeten den über 800 Turnerinnen und Turnern viel Applaus. Das Jugendturnen des Turnverein Samstagern war mit den “Fire Flyers” dabei.
“Turnfüür” hatten die Organisatoren der beiden Zürcher kantonalen Turnverbände die sechste Turngala genannt. Einundzwanzig Darbietungen konnten die Besucher bestaunen und bewundern. Alles in allem eine Show, die die Vielfalt und das hohe Niveau des heutigen Vereinsturnen besser nicht hätte präsentieren können.
“The Fire Flyers” hatten am frühen Samstag einen langen Tag vor sich. Es waren nämlich drei Proben über den ganzen Tag verteilt angesagt: die Stellprobe um 10:45 Uhr, die Hauptprobe um 14:30 Uhr mit anschliessendem Finale und der Auftritt um 19:30 Uhr. Die Zeit verging jedoch rasch und so war es schon bald Zeit dass um 18:00 Uhr das Feuer durch den Organisator entfacht wurde. Die Anspannung bei den Jungturnern des Turnverein Samstagern stieg und letzte Retouschen am Tenue wurden angebracht . Dann war es soweit, die sechs brennenden Fackeln des TVS wurden von drei Mädchen in die Saalsporthalle getragen und die einundzwanzig Mitwirkenden (acht Burschen und dreizehn Mädchen) gingen in die Ausgangsstellung. Welch eine Ruhe in der riesigen Halle. Alle Blicke der 2500 Anwesenden waren auf die Jungen des Turnverein Samstagern gerichtet. Dann ein lautes “hopp Samschtagere” von den Fans und der Bann war gebrochen. Die Musik startete, die Vorführung ging schnell vorbei und gelang zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten, entspannte Gesichter und überall ein Strahlen. Der Druck war vorbei und “all together” waren glücklich und Stolz über das Erreichte. Anschliessend konnte man das feine Nachtessen mit der Turnerfamilie, 66 Fans waren vor Ort dabei, geniessen.
Die siebte Zürcher Turngala findet in zwei Jahren statt. Wir bleiben am Ball.