Vorstandsausflug des TVS 2003
20. Juli 2003
Bergchilbi 2003 – Showblock des TVS mit der Ungarischen Schaukel
17. August 2003
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Sandra Zollinger

Erste Hochtour des TVS

Mit Vreni aufs Vrenelisgärtli

Um dem heissen Sommer zu entfliehen, gibt es zwei Varianten: ab in den See (fällt weg weil es keine Abkühlung mehr ist) oder rauf in die Berge! Ein paar abenteuerlustige TVSler und ihre Verwandtschaft nahmen die Herausforderung von Brigitte und Peter an. Der Weg auf das Vrenelisgärtli im Glärnischmassiv geht unter die Rubrik “Leichte Hochtour”, das heisst die Teilnehmer sollten schwindelfrei und trittsicher sein sowie über eine einigermassen gute Kondition verfügen. Aber das ist bei uns Turnern ja wohl kein Problem. Oder? Am Sonntag erfolgte der Aufstieg in die Glärnischhütte, die auf 1995 m.ü.M. liegt. Ausgangspunkt war hinter dem Klöntalersee. Schon bald ging es nur noch bergauf, und die am Weg gelegene Alp war sehr willkommen. Leider reichte der Eisteevorrat nur für eine Runde. Die darauf folgende Strecke erwies sich als die härteste der ganzen Tour. An der prallen Sonne erklomm jeder in seinem Tempo den steilen Aufstieg zu Hütte. Dort angekommen wurde das Panorama genossen und die Blasen verarztet. Danach gab es bald einmal ein gutes Nachtessen, und nach zwei Runden Kafi Lutz war bereits Nachtruhe angesagt. Nach dem Frühstück kurz nach Mitternacht machten wir uns mit unserem Bergführer auf den Weg und schon bald war der Gletscher erreicht. Nun hiess es Klettergestältli (Wo isch da vorne und hine? Wie tuet mer das zue?) und Steigeisen montieren. Nachdem der Führer uns alle an der Leine hatte, gings los. Auf dem Gletscher liegt fast kein Schnee mehr, dafür ist er von Schmelzbächen überzogen. Auf dem Grat angelangt, war das Tageszeil endlich in Sichtweite, es galt nur noch etwas zu klettern und ein Schneefeld zu überqueren. Auf dem Vrenelisgärtli angekommen, wurde zuerst ein Gipfeltrunk genommen und gepicknickt. Von Garten kann allerdings keine Rede sein, ein einziger Mohn blühte dort oben, sonst hat es nur Fels und etwas Restschnee. Die Fernsicht war leider nicht gut, wie immer in letzter Zeit. Dafür war die Smogglocke umso besser sichtbar. Direkt unter dem Vrenelisgärtli war der vordere Teil des Klöntalersees zu sehen, und es ist kaum zu glauben dass wir so viele Höhenmeter zurückgelegt hatten!
Der Abstieg war zum Glück weniger schweisstreibend als der Aufstieg. In der Hütte holten wir noch die deponierten Sachen, die die meisten nicht auf den Gipfel geschleppt hatten (gäll Mäk, esones Chischtli wär na praktisch gsi?!). Der Abstieg in die Alp ging ziemlich in die Knie, und so leisteten wir uns nach einem Zvieri die Fahrt im Pinzgauer zu den Autos. Es war ein tolles, eindrückliches Erlebnis, das uns nicht nur dank den von Mäk organisierten T-Shirts in guter Erinnerung bleiben wird.

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