
JTK / ETK Leiterausflug 2004
28. Oktober 2004
Räbechilbi 2004 Richterswil
17. November 2004Philippe Herrmann
Räbechilbi 2004
Dieses Jahr war es die Aufgabe des Turnvereins Samstagern die Bergvereine an der Räbechilbi zu vertreten. Traditionell ist der Materialwart für diesen Anlass verantwortlich. Schon früh studierte eine Gruppe Turner, mit welchem Motiv sich der TVS präsentieren soll. An der Velorallye kamen interessante Ideen zusammen. Jedoch gefiel allen der Rossgrind am besten, da er die Haaggeri und somit ein Stück Samstagern symbolisiert. Dass unser Sujet 3D sein musste, verstand sich ja von selbst. Die Helfer für dieses etwas ehrgeizige Projekt waren schnell gefunden. Nach ein paar Bier war auch Pascal Brugger davon überzeugt, dass es sein sehnlichster Wunsch sei, den Plan für den Kopf zu zeichnen. Unter der Anleitung von Prügel begannen Adi, Blätz und ich mit dem Bau. Da es schweinekalt war, durfte natürlich auch der Lutz nicht fehlen. Drei Abende und ca. fünf Lutz später Stand das Grundgerüst. Martina Steiner, Bruno Leuthold und Patrick Kälin eilten an den nächsten zwei Samstagen zu Hilfe. Es herrschte immer eine ausgelassene und kreative Stimmung unter den Helfern, auch wenn gegen den Schluss die Motivation zu Schwinden begann. Dank der fleissigen Arbeit des Bauteams konnten nun die arbeitsgierigen RäbenhöhlerInnen zum Einsatz kommen. Ununterbrochen höhlten sie die ca.1000 Räben. Zwischendurch wurde freundlich darauf hingewiesen, dass es doch wahnsinnig kalt ist für solche Arbeiten.
Am Tag des Umzuges mussten die Räben noch montiert werden. Da es eine ganze Anzahl war und höchstens drei Teams zu zwei Mann am Kopf selbst arbeiten konnten, dauerte es bis ca.15.00 Uhr bis der Wagen umzugsreif dort stand. Um 17.30 traf man sich in Richterswil und begann mit den Vorbereitungen zum Umzug. Damit der mitgebrachte Kaffee nicht kalt wurde, opferten sich die anwesenden Stösser selbstlos, ihn zu vernichten. Während dem Anzünden der Kerzen trafen auch die Geissler und Trychler ein. Und dann ging’s los! Unter dem Staunen der Zuschauer schwebte der Rossgrind zähneklappernd durch die Menge. Die Stösser arbeiteten nach dem Moto eine Hand zum stossen und die andere wird am Kaffee aufgewärmt. Glücklicherweise hat der Kaffee fast bis zum Ende des Umzugs gereicht!
Ich glaube wir haben mit diesem Auftritt an der Räbechilbi einen guten Eindruck hinterlassen. Allen Helferinnen und Helfer möchte ich noch einmal herzlich danken, es war eine Freude mit euch zu arbeiten.